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Literatur 18.Jhd.

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Beschreibung
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EUR
91076AB Rühlmann, Andreas. Politischer theologischer Tractat von dem grossen Haupt-Kriege, so zwischen den beyden ewigen Kronen, und höchsten Potentaten Himmels und der Erden, Als der Göttlichen Mayt. dem Allergroßmächtigsten gerechtesten Könige Christo Jesu, eines Theils, und dann dem auch Großmächtigen Fürsten der Höllen, und Könige der Verdamniß, anders Theils, etc. Geistlicher weise geführet wird. Frankfurt, J.W. Ammon u. W. Serlin 1660. 12° (14 x 8,5 cm). Ohne den gest. Titel, 26 Bll., 298 S. Ppbd. d. Zt. mit durchgezogenen Bünden und Schließbandresten (gebräunt u. fleckig, gering schiefgelesen).

Goed. III, 222, 45. Faber du Faur 483. Dünnhaupt 1745, 3420, 3953 u. 3998. VD17, 39:119679Y. – Zweite Ausgabe des erstmals 1658 in Lübeck erschienenen Werkes. Rühlmann gestaltet den Kampf zwischen Himmel und Hölle, Frommen und Bösen als „Schlachtbericht“ in Briefform. Mit 15 Huldigungsgedichten von Mitgliedern der Fruchtbringenden Gesellschaft, u.a. von Johann Rist, Georg Greflinger, Stubenberg und Johann Wolcke. Über Rühlmann geben die Bibliographen nur das an, was am Ende der Vorrede steht: Rühlmann bezeichnet sich als Secretatrius in Hamburg und aus Querfurt stammend. – Ca. 70 Bll. mit schmalen Wurmgängen, teils mit geringem Buchstabenverlust, kleine Fehlstellen in den Innengelenken, teils etwas gebräunt u. gering fleckig. – In nur wenigen deutschen Bibliotheken vorhanden.

Abbildung vorhanden

Schlagwörter: Alte Drucke, Literatur 18.Jhd., Theologie

300,--  Bestellen
87809AB Rusticali dei tre primi secoli. Mit 9 Text-Kupfern. Venedig, Antonio Zatta 1788. 4 Bll., 231(1) S. (unbeschnitten). Neueres HPerg. m. verg. R.-Titel (minimal berieben).

Parnaso Italiano ovvero raccolta de poeti Classici Italiani Tomo XXXIII. – Inhalt: 1. Luici Pulci. La Beca. 2. Lorenzo de Medici. La Nencia di Barberino. 3. Francesco Baldovini. Lamento di Cecco da Varlungo. 4. Jacopo Cicognini. Pippo lavorantore da Legnaja. Michel Angelo Buonarroti il giovane. La Tancia. – Die Text-Kupfer in kräftigem Druck mit schöner ländlicher Staffage.

Schlagwörter: Italienische Literatur, Literatur 18.Jhd.

80,--  Bestellen
83849AB Schlenkert, Friedrich. Kein Faustrecht mehr. Ein reichsstädtisches Schauspiel in vier Aufzügen. Grätz, ohne Verlag 1797. 132(4) S. Brosch. d. Zt. m. handschriftl. DSch. (berieben, bestoßen, fleckig, gebräunt u. mit Randläsuren).

Vgl. ADB 31,464. Vgl. Goed. V, 495, 14. Dort die Erstausgabe mit 1798 angegeben. Offentsichtlich dennoch ein Nachdruck. – Schlenkert (1757-1826) war zuletzt Professor für deutsche Sprache an der Forstakademie in Tharand. – Papierbedingt leicht gebräunt u. stockfleckig, bis S. 25 mit kleiner werdenden „Eselsohren“, NaT.

Schlagwörter: Literatur 18.Jhd.

60,--  Bestellen
80055AB Tansillo, Luigi. Poesie. Mit gestochenem Titel u. Stahlstich-Portrait. Londra, Masi 1782. Kl.-8°. Titel, Portrait, XXIV (die ersten 3 Bll. verbunden), 362 S. Perg. d. Zt. mit erneuertem Rücken (minimal angestaubt u. fleckig).

Buchblock angebrochen, Bl. XIX/XX gelockert, teils ganz minimal fleckig.

Schlagwörter: Italienische Literatur, Literatur 18.Jhd.

80,--  Bestellen
88947AB Tassoni, (Alessandro). La secchia rapita. Poema Eroicomico, e’l primo canto dell’Oceano. Mit gest. Frontispiz v. Claude Mellan. Ronciglione, Batista Brogiotti 1624. Kl.-8°. (13 x 7 cm). 3 neuere, 1 altes w. Bll., Frontispiz, 14 Bll. (Dedication), 166(1) num. Bll., 3 neue w. Bll. Überlappendes neueres Perg. m. verg. RSch. u. zarter Rverg. sowie Ganzgoldschnitt (Rücken minimal angestaubt).

Graesse VII, 40. – Zweite Ausgabe des heroisch-komischen Gedichtes (EA 1622, Venedig) von Alessandro Tassoni (1565-1635), hier erstmals mit dem definitiven Titel „La secchia rapita“ und mit dem Namen des Autors. Tassoni wollte sich über die vergebliche Rivalität zwischen Modena u. Bologna lustig machen, aber die Absicht und Zügellosigkeit des Werks gefielen den kirchlichen Zensoren nicht, die die Veröffentlichung in Padua verhinderten und den Autor zwangen, es 1622 in Paris zu drucken. Für diese zweite Ausgabe korrigierte Tassoni den Text gemäß den Wünschen von Urban VIII., der später zugab, dass er ihn nicht verachte. – Vorliegender Titel ist das berühmteste v. Mercuri Francesco gedruckte Buch, das der Drucker 1624 im Auftrag des röm. Buchhändlers Giovanni Battista Brogiotti herstellte: Diese 2. Ausgabe, vom Autor unter dem Pseudonym Bisquadro Accademico Umorista korrigiert, ist mit einem wunderschönen v. Claude Mellan gestochenen Frontispiz verziert. Die Ausgabe wurde vermutlich von Antoni Barberini, einem Neffen von Urban VIII., finanziert, an den sich auch die Dedication richtet. – Kl. angestaubte Rasur auf Vorsatz u. Ausriß aus Bl. 28 sehr gut fachgerecht eingefügt, sonst in sehr gutem Zustand!

Abbildung vorhanden

Schlagwörter: Alte Drucke, Italienische Literatur, Literatur 18.Jhd.

350,--  Bestellen
88951AB Tissot, Wilhelm (i.e. Friedrich Adolph Kritzinger). Und: S(amuel). A(ndré). D(avid). Tissot. Das phisiologische Taschenbuch, von der Natur der Menschen für Männer und Frauen, in welchem die Erzeugung der Menschen zu finden. 2 Teile in Bd. Und: Versuch von denen Krankheiten, welche aus der Selbstbefleckung entstahen. Aus dem Lateinischen übersetzt. Frankfurt u. Leipzig, 1. Titel ohne Verlag u. 2. Titel: in der Fleischerischen Buchhandlung 1786 u. 1781. 96 u. 79(1) S. Und: 4 Bll., 132 S., 1 w. Bl. Ppbd. d. Zt. m. handschriftl. RSch v. alter Hand). (leicht berieben, bestoßen, fleckig u. Außengelenke mit kl. Fehlstellen).

Wilhelm Tissots Schriften. Erster Band. I. Das physiologische Taschenbuch. II. Kunst Mädchen und Jungen zu bilden. III. Die physische Venus. (Hier nur I.) – Ad.I. ADB 17,173f. Wihlem Tissot, eigentl. Friedrich Adolph Kritzinger (1726-1793), Buchhändler u. Verleger, ließ seine, v. d. Zeitgenossen heftig kritisierten u. als schmutzig bezeichnete Schriften, unter verschiedenen falschen Namen u. Verlagsorten im eigenen Verlag (lt. Hayn/G. in Leipzig) erscheinen, so u.a., in Anlehnung an Samuel André Tissot, den zeitgenössischen viel gelesenen französischen Arzt, von dem ja auch hier das zweite Werk angebunden ist. – Ad.II. Der Schweizer Arzt Samuel Auguste André David Tissot (1728-1797) wurde vor allem durch seine Schriften gegen die Selbstbefriedigung bekannt. Daneben beschäftigte er sich auch mit der Epilepsie sowie mit der gesundheitsschädigenden Lebensweise (besonders der höfischen) seiner Zeit. Als Gründe sah er u.a. Müßiggang, Üppigkeit und Schwelgereien, zuviel Fleisch und Süßigkeit, Kaffee, Tee und Alkohol sowie die zu enge Kleidung an. Tissot gehörte zu den bekanntesten Medizinern seiner Zeit. – Papierbedingt minimal gebräunt u. leicht fleckig, am Titel minimal angeplatzt.

Abbildung vorhanden

Schlagwörter: Literatur 18.Jhd., Medizin, Varia

200,--  Bestellen
Einträge 31–36 von 36
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