Hesse, Zwölf Gedichte. Eigenhändiges Manuskript auf Papier. Mit aquarellierter T…
Hesse, Zwölf Gedichte. Eigenhändiges Manuskript auf Papier. Mit aquarellierter T
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Hesse, Hermann (1877 – 1962). Zwölf Gedichte. Eigenhändiges Manuskript auf Papier. Mit aquarellierter Titeleinfassung und 12 aquarellierten Vignetten. Jeweils mit Titel und Aquarell auf erstem Blatt recto, zweites Blatt recto mit der Gedichthandschrift. [Montagnola] ohne Datum. 4° (25,2 x 17,5 cm). 13 Doppelblatt. Mileck X, C 68. Vgl. Kat. Marbach 1977, 149 u. 155. – Schönes Exemplar von Hesses „standard manuscript“ (Mileck S. 1122). Seit etwa 1922 bot Hesse immer wieder Mappen mit 12 handgeschriebenen und aquarellierten Gedichten an, wozu es sogar eigene Prospekte gab. In einem um 1922 bittet Hesse „Bestellungen nur direkt an Hermann Hesse, Montagnola, Schweiz“ und weiter: Der Ertrag dient zur Liederung der Not in Deutschland“. Aber auch noch 1958 bot er solche Mappen an: „Es handelt sich nicht um Reproduktionen, sondern jedes Exempülar ist ganz von der Hand des Dichters hergestellt. Jedes Exemplar ist von jedem andern sowohl min den Bildern wie im Text verschieden, existiert also nur einmal. Der Preis eines Exemplares (13 Blatt mit 13 Bildchen) mit handgeschriebenem Text beträgt 350 Schweizer Franken. Der Ertrag dienst wohltätigen Zwecken… Selbstverständlich muß sich der 81jährige Dichter die Annahme eines Auftrages vorbehalten können.“ – Auf dem ersten Doppelblatt mit dem Titel sowie einem Widmungsgedicht für den Berner Kunstsammler und Mäzen Victor Loeb (1910-1974): „Viele Verse hab ich geschrieben,/ Wenig sind übrig geblieben“. – Enthalten sind die Gedichte: Elisabeth – Vergänglichkeit – Flötenspiel – Voll Blüten – Für Ninon – Irgendwo – Herbst – Älterwerden – Malerfreunde – Reisekunst – Der Heiland – Karfreitag. – Ausgezeichnet erhalten.
Unser Preis: EUR 38.000,-- |





