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Brandes, Ueber den gegenwärtigen Zustand der Universität Göttingen.

Brandes, Ueber den gegenwärtigen Zustand der Universität Göttingen.

Göttingen – Brandes, Ernst. Ueber den gegenwärtigen Zustand der Universität Göttingen. Göttingen, Johann Friedrich Röwer 1802. 403(1) S. Ppbd. d. Zt. m. Rsch. (Kanten etwas bestoßen, Vordergelenk m. geringen Abschabungen des Bezugspapiers).

Erste Buchausgabe. ADB 3, 241. – Erschien in den Nummern 11 – 29 des „Hannoverischen Magazin“ im gleichen Jahr als Fortsetzung. Der Jurist Ernst Brandes (1758 – 1810), von Heyne gefördert, wurde Kabinettssekretär für Universitätssachen. Die Schrift wurde auch von Goethe gelesen, der in einem Brief vom 5. Juli 1802 an Schiller schreibt: „Hierbei schicke ich ihnen das Werk von Brandes über den gegenwärtigen Zustand von Göttingen. Die Nüchternheit eines officiellen Berichtes ist freilich in diesem Werkchen sehr fühlbar; mir war das Ganze sehr angenehm als Recapitulation dessen was ich vor einem Jahre dort gewahr wurde. Aber fühlen hätte der Verfasser sollen, dass man seine Arbeit mit gutem Willen lesen muss, deshalb der Ausfall besonders gegen uns nicht am rechten Flecke steht. Wenn die Göttinger in manchem genug und in keinem Falle zu viel thun, so lässt sich freilich darüber noch so ein diplomatisches Hokus Pokus machen. Wenn wir aber in vielen nicht genug, in manchem zu viel thun, so ist freilich unsere Situation keiner präsentablen Darstellung fähig; aber inwiefern sie respectabel ist und bleibt, wollen wir die Herren schon gelegentlich fühlen lassen“. – Auf dem Vorsatz Besitzvermerk und gestrichener weiterer Eintrag, sonst sehr sauberes Exemplar.

Unser Preis: EUR 200,-- 

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